HYDROISOTOP GmbH
WOELKESTR. 9
D-85301 SCHWEITENKIRCHEN

TEL: +49 8444 9289-0
FAX: +49 8444 9289-29
info [at] hydroisotop [dot] de

Weitere Infos

Gesteine


Abb. 1: Wasser-Gesteins-Wechselwirkungen (Wasser über Grimsel Granodiorit).

Die petrographische und petrologische Begutachtung von Gesteinen, die vor allem in Kluftgrundwasserleitern im dauernden Kontakt mit Grundwässern stehen, liefert wichtige Informationen über den Eintrag von Elementen in das Grundwasser. Grundwasser und meteorisches Wasser reagiert solange mit dem Gestein bis es mit dem Gestein im chemischen Gleichgewicht ist. So führt zum Beispiel das Lösen von Karbonaten über geologische Zeiträume zu der Bildung von Karstsystemen. Auch in kristallinen Gesteinen werden bedingt durch Wasser- Gesteins- Wechselwirkungen gesteinsbildende Minerale, wie zum Beispiel Feldspäte und Glimmer gelöst (Abb. 1), was zu einem Eintrag von unterschiedlichen Elementen in das Grundwasser führt.

Abb. 2: Dünnschliff eines Gneisses.

Gesteine, deren Mineralien (Abb. 2), Flüssigkeitseinschlüsse (Abb. 3) und ihr Chemismen geben auch Auskunft über die Zusammensetzung von hydrothermalen Paläowässern, die einst in Grundwasserleitern zirkuliert sind. Diese Informationen spielen eine wichtige Rolle in der paläohydrologischen Beurteilung von hydrogeologischen Systemen und in der Prospektion von sekundär gebildeten Lagerstätten.


Abb. 3: Flüssigkeitseinschlüsse.

Ein wertvolles Werkzeug zur Interpretation von Wasser-Gesteins-Wechselwirkungen bietet die Analyse von Isotopen von Gesteinsbildenden Elementen. Die Analyse von δ13C an Carbonaten, das 86Sr/87Sr Verhältnis von Feldspäten, sowie δ34S an Sulfaten (z.B. Gips) und Sulphiden (z.B. Pyrit) liefert Hinweise über die Genese dieser Minerale und in Kombination mit der Isotopie in gelösten Inhaltsstoffen Informationen über mögliche Gesteins-Wasser Wechselwirkungen.

Die Isotopenverhältnisse von Spurenelementen wie zum Beispiel Uran und Thorium sind wichtige Werkzeuge zur Datierung von Gesteinen. Diese Methoden sind in der Petrologie weit verbreitet.

Die Kenntnis über die chemische Zusammensetzung von Gesteinen ist unter anderem auch für die Datierung von alten Grundwässern via Edelgasisotopie von Bedeutung. Bestimmte Isotope der Elemente Uran, Thorium, Kalium und Lithium, die in unterschiedlichen Konzentrationen in Gesteinsbildenden Mineralien vorhanden sind, zerfallen zu Edelgasen, die über den Porenraum und das darin vorhandene Porenwasser ins Grundwasser gelangen. Mit Hilfe des Alters der Gesteine, der Element-Konzentrationen im Gestein, der Edelgasisotopenkonzentrationen im Gestein und im Wasser können Aussagen über das Alter von sehr alten Wässern getroffen werden.

 

 

 

 


Böden


Abb. 4: Bodenuntersuchung.

In Böden von z.B. alten Industriestandorten oder Schießplätzen sind oftmals erhöhte Gehalte von organischen Schadstoffen und Schwermetallen festzustellen.

Orientierende Untersuchungen von organischen, anorganischen und radioaktiven  anthropogenen Schadstoffen in den Böden ist für die Beurteilung von solchen Altlasten und die Ausarbeitung von Sanierungskonzepten unerlässlich.

 

 

 

 


Ausfällungen

Abb.5: Ausfällung.

Ausfällungen (Scalings) sind in Wasserrohrsystemen von Geothermieanlagen (Primär- und Sekundärkreislauf) und Wärmepumpensystemen ein häufig auftretendes Phänomen. In Geothermieanlagen kann es durch die Veränderung von Druck und Temperatur des geförderten Tiefenwassers zu einer Übersättigung und somit zu Ausfällungen kommen, die das Rohrsystem zusetzen und eine Förderung des Wassers erschweren.

 Abb. 6: Ausfällung.

Um geeignete Konzepte zur Vermeidung von Ausfällungen (Abb. 5, 6) in Geothermiesystemen zu entwickeln, ist es notwendig, die Ausfällungen mineralogisch und geochemisch zu charakterisieren (Abb. 7).

 

 

Abb. 7: Analyse.

 

 

 

 

 

 


Baumaterialien

Abb. 8: Betonschaden.

Beim Kontakt von Baumaterialien, wie z.B. Beton und Baustahl, mit Wasser kann es zu Veränderungen der chemischen und physikalischen Parameter der Werkstoffe kommen. So können beim ungewollten Kontakt von Werkstoffen mit Wasser mit hohen Mineralfrachten zu Korrosionserscheinungen auftreten, die die Festigkeit von Bauteilen mindern können. Das Korrosionspotential von Wässern mit unterschiedlichen chemischen Eigenschaften auf verschiedenste Werkstoffe berechnen wir gemäß DIN EN 12502 und DIN EN 4030.

Abb. 9: Korrosion an Baustahlteilen.

Beim Auftreten von Betonschadensfällen (Abb. 8) und Korrosionsprozessen an eingebauten Baustahlteilen (Abb. 9) müssen für eine Beurteilung des Schadensfalles und für die Prüfung möglicher Sanierungskonzepte die physikalischen und chemischen Parameter der Werkstoffe untersucht werden. Im Falle von Betonschadensfälle, welche durch Wasser induziert werden, sollten vor allem die Druckfestigkeit, die Rohdichte, die offene Porosität, der Wassergehalt, die Wassereindringtiefe und der Zementgehalt des beschädigten Betons untersucht werden. Die Korrosionswahrscheinlichkeit von eingebauten Armierungen kann durch die Bestimmung des mobilen Chlorides abgeschätzt werden.

Akkredierung nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005

Durch die DAkkS nach DIN EN ISO 17025 akkreditiertes Prüflaboratorium
Die Akkreditierung bezieht sich auf die in der Anlage genannten Prüfverfahren

Aktuelles

Offene Stellen

Wir suchen Verstärkung für unser Laborteam!
Stellenbeschreibung und Details finden Sie hier.