HYDROISOTOP GmbH
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Geothermie

Die tiefe Geothermie ist als grundlastfähige Energieform ein wichtiger Bestandteil des erneuerbaren Energiemix. Die Quelle der Energie ist heißes Tiefengrundwasser, aus dem in Abhängigkeit von Förderrate, Temperatur und Mineralgehalt Energie gewonnen werden kann. Das heiße Tiefengrundwasser kann aber auch zu Problemen wie Korrosion oder Ausfällungen führen. Dies hängt vor allem von dem Verständnis und der Abstimmung des geothermischen Systems ab. Durch die Erfahrung in zahlreichen Projekten von der Analytik über das Monitoring bis hin zur Scaleinhibitierung bietet die Hydroisotop ein breites Portfolio für einen reibungslosen Anlagenbetrieb.

Unsere Leistungen für die Geothermie sind:

  • Durchführung und Interpretation physikalisch-chemischer und isotopenhydrologischer Untersuchungen, Altersbestimmung von Thermalwasser und Begleitgasen im Hinblick auf die nachhaltige Nutzung
  • Beratung und Konzepte für die geothermische Mehrfachnutzung
  • Reservoiranalyse zur besseren Risikoeinschätzung für den Betrieb
  • Qualitätssicherung, Langzeitüberwachungsprogramme, technische Betriebsüberwachung, Risikobewertung (für Versicherungen etc.)
  • Havarieprävention, technische Problemlösungen, Konzeption von Sanierungsmaßnahmen
  • Aufbereitung und Filtration
  • Anträge nach WHG, BayWG, BBergG, etc.

Oberflächennahe Geothermie spielt als erneuerbare Energiequelle eine wichtige Rolle in der Wärmeversorgung. Es lassen sich verschiedene Nutzungsarten unterscheiden: Erdwärmesonden, Erdwärmekollektoren und Grundwasserbrunnen. Der Grundwasserbrunnen stellt hier einen wesentlichen Teil der Anlage dar. Beim Kontakt der Grundwässer mit den Anlagenteilen kann es zu verschiedenen Problemen kommen: es können Korrosion und Ausfällungen auftreten und es kann zu einer mikrobiellen Verschleimung der Anlagen kommen. Hydrochemische Untersuchungen des Grundwassers und die Beurteilung der Wasserchemie bezüglich der eingesetzten Anlagenteile sind die Grundlage für vorbeugende Maßnahmen und einen reibungslosen Anlagenbetrieb. Bei allen Nutzungsarten besteht im Sekundärkreislauf, der über einen Wärmetauscher dem Grundwasser die Wärme entzieht, vor allem im Bereich der Warmwasseraufbereitung die Gefahr von Korrosion aber auch der Entstehung von Mikroben (z.B. Legionellen). Diese Mikroben finden unter bestimmten Temperaturen optimale Lebensbedingungen und können gesundheitsgefährdend sein – Veränderungen, wie beispielsweise eine Temperaturerhöhung führt zum Absterben der Mikroben. Dies ist jedoch mit höherer Energiezufuhr verbunden, was wiederum die Arbeitszahl der Wärmepumpe und damit die Wirtschaftlichkeit der Anlage negativ beeinflusst. Eine andere Möglichkeit zur Bewältigung der Probleme verursacht durch die Mikrobiologie ist der Einsatz von Desinfektionsmitteln. 

Akkredierung nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005

Durch die DAkkS nach DIN EN ISO 17025 akkreditiertes Prüflaboratorium
Die Akkreditierung bezieht sich auf die in der Anlage genannten Prüfverfahren

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