HYDROISOTOP GmbH
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AIF-Projekt erfolgreich abgeschlossen.

Die Hydroisotop GmbH hat in Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt das AIF-Projekt „Entwicklung eines Syntheseverfahrens zur Probenvorbereitung für die Bestimmung des Isotopenverhältnisses von Chlor und Brom aus der wässrigen Phase“ erfolgreich abgeschlossen.

Minimale Fraktionierung dieser Stabilisotope können durch Diffusionsprozesse, bei Wasser-Gesteinswechselwirkungen während hoher Temperaturen entstehen oder bei Herstellung chlororganischer Verbindungen.

Eine Fraktionierung lässt Rückschlüsse auf die Entwicklung saliner Gewässer zu.

Es lassen sich mit Hilfe der 37Cl / 81Br-Isotopie genauere Aussagen über die Herkunft und Genese von gelöstem Chlorid bzw. Bromid und dem Transportweg des Wassers treffen.

Durch Einsatz von Chlorid / Bromid als Tracer in hydrologischen Untersuchungen können Fließverbindungen und Grundwasserfließwege nachvollzogen und modelliert werden.

Wird Chlorid aus chlororganischen Verbindungen nach geeigneter Präparation umgesetzt, kann das Chlorisotopenverhältnis an diesen Verbindungen bestimmt werden.

Durch die Bestimmung der Chlor-Isotopenverhältnisse kann beispielsweise eine Gegenüberstellung 13C/37Cl vorgenommen werden. Dies liefert zum Beispiel bei Atrazin-Kontaminationen (Verunreinigungen des Bodens und Grundwassers) Informationen über die Herkunft und den biologischen Abbau des Schadstoffes, die durch herkömmliche Analysenverfahren nur ungenügend bzw. nicht erhalten werden.

Mit der neuen Methode ist es gelungen mit einem einfachen Präparationsverfahren Chlorid und Bromid in wässrigen Systemen quantitativ so umzusetzen, dass diese isotopisch mittels GC-MS vermessen werden können. Es zeigte sich, dass sulfat- und hydrogencarbonathaltige Wässer ohne Probleme umgesetzt und gemessen werden können. Bei Wässern mit einem hohen Organikanteil im Vergleich zum Zielanalyten muss zunächst eine Abtrennung der Organik erfolgen. Schwierigkeiten kann es geben, wenn Bromid nur in Spuren, neben Chlorid vorkommt. Hier sind Anpassungen in der Probenpräparation notwendig.

Mit dem Abschluss des Projekts ist die Methode anwendungsreif und es können Messungen und Interpretation von Chlor- und Bromisotopen in wässrigen Systemen angeboten werden.

Bei Fragen und Interesse zur Anwendung der Methode können Sie uns gerne kontaktieren!

Akkredierung nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005

Durch die DAkkS nach DIN EN ISO 17025 akkreditiertes Prüflaboratorium
Die Akkreditierung bezieht sich auf die in der Anlage genannten Prüfverfahren

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